Die IoT-Platform für OEE-Verbesserung

Eine Internet of Things (IoT) Platform stellt Unternehmen Industrie 4.0 Funktionen im Web zur Verfügung, ohne dass die Applikationen selbst entwickelt oder betrieben werden müssen. Stattdessen werden die Funktionen nur konfiguriert, genutzt und auf Basis dieser Nutzung abgerechnet. So hat sich für dieses Geschäftsmodell auch der Begriff Platform-as-a-Service, kurz PaaS, etabliert. oee.cloud ist eine IoT-Platform zur Optimierung der Overall Equipment Effectiveness (OEE).

Das Institut für Produktivität, Aachen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen einen einfachen und flexiblen Zugriff auf eine ausgereifte OEE-Optimierungslösung zu ermöglichen. Dafür wurde sowohl die entsprechende Hardware in Form von Sensoren als auch die Cloud-Applikation entwickelt. Die Gesamtfunktionalität wird als IoT-Platform zur Verfügung gestellt.

Der IoT Technologie Stack

Die IoT Technologie macht es einfach, „Dinge“ mit dem Internet zu verbinden, diese zu verwalten und die von den Dingen erzeugten Daten intelligent zu analysieren, darzustellen oder weitere Aktionen auszulösen. Eine IoT-Platform kümmert sich um all die Kniffeligkeiten, die mit den Übertragungen, den Protokollen, der Sicherheit, der Performance, der Applikationsentwicklung, der Wartung  und so weiter und so fort zu tun haben. So hat sich der Begriff Platform-as-a-Service etabliert. Vergütet wird nur die Nutzung der Platform.

Abbildung: IoT Technology Stack

oee.cloud kümmert sich als IoT-Platform um die Integration der Hardware. Entweder wird der für die spezifische Anforderung entwickelte Sensor genutzt oder es erfolgt eine direkte Anbindung der Anlagensteuerung an die RESTFul API. Beim Einsatz des flexiblen Sensors kann zwischen den Übertragungsarten Mobilfunk GSM oder Nutzung des lokalen WLAN entschieden werden.

Die Daten werden in den Bereich „Cloud“ übergeben, in dem neben der Datensammlung und Prozessierung auch die datentechnische Integration mit den Softwarebibliotheken zum Einsatz der künstlichen Intelligenz (KI) erfolgt. Im Fall von oee.cloud kommt die von Google entwickelte Open-Source-Platform Tensorflow zum Einsatz.

Auf der Anwendungsseite werden im User Interface die Visualisierung und das klassische Reporting zur Verfügung gestellt sowie der Zugriff auf die KI-Analysen. Weiterhin erfolgt über Apps auch die Geräteverwaltung und das Software Management – so kann von dort beispielsweise die Firmware der Sensoren aktualisiert werden. Eine u.a. sicherheitsrelevante Funktionalität im IoT-Umfeld. Ausserdem werden sowohl Sensoren als auch Benutzer dort zugelassen. Alles, was man von modernen Anwendungen als Nutzer gewohnt ist.

Die Vorteile einer IoT-Platform

Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, die über oee.cloud entwickelten Funktionalitäten selbst im eigenen Unternehmen durch die Informationstechnologie entwickeln und betreiben zu lassen. Es gibt jedoch auch gewichtige Argumente, einer Platform-as-a-Service Lösung den Vorzug zu geben:

  • Skalierbarkeit: Gerne beginnen sowohl Verbesserungs- als auch IT-Projekte mit einer Pilotinstallation zur Sammlung von Erfahrungen. Das wird durch den nicht vorhandenen Invest und die Mietlösung der Service-Platform für das Umfeld solcher Projekte erstmalig möglich.
  • Flexibilität: Mit einer IoT-Platform wird nur die tatsächliche Nutzung bezahlt, bei oee.cloud abgerechnet über die Anzahl der Sensoren. Es entstehen dem Unternehmen also keine Fixkosten.
  • Weiterentwicklung: Der Großteil der Weiterentwicklungen einer IoT-Platform wird allen Nutzern zur Verfügung gestellt. Dadurch ist man sowohl technologisch – Sicherheit, Performance, … – als auch funktional immer auf dem aktuellen Stand der Technik. Bei den Funktionen ist dies insbesondere im Umfeld der künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens, relevant, da dort eine besonders schnelle Entwicklung zu beobachten ist, der ohne dedizierte Mitarbeiter unmöglich gefolgt werden kann.
  • Deployment: Die im Anwendungsfall der OEE-Optimierung erhobenen und gespeicherten Daten werden von den meisten Unternehmen nicht als sicherheitskritisch eingestuft, so dass eine Speicherung in der Private Cloud des ifp Aachen keine Bedenken auslöst. Sollte dies jedoch der Fall sein, kann das Deployment der Lösung auch in der private Cloud des Unternehmens stattfinden.

Haben wir Sie neugierig gemacht. Kontaktieren Sie uns und probieren Sie oee.cloud einfach mal aus. Wir freuen uns auf Sie: info@ifp-aachen.de oder +49 (0)241/401 842 75.